Michael Jemetz besuchte vom 17. bis zum 20. Mai die internationale INSTICC-Konferenz “Computer Supported Education” (CSEDU) im Meliá Villaitana Hotel in Benidorm. Dort hörte er nicht nur eine Vielzahl von Vorträgen zu innovativen Ansätzen in der digital-gestützten Bildung, sondern stellte auch selbst ein Projekt vor.

In seinem Vortrag stellte er sein mit Renate Motschnig verfasstes Paper „A Design Thinking Approach to a Socio-Technical Framework Supporting Pre-Service Teachers’ Development of Digital Competences: The dig!self-Prototype“ [„Mit Design Thinking zu einem sozio-technischen Rahmen zur Förderung der selbstregulierten Aneignung von digitalen Kompetenzen für Lehramtsstudierende: Der dig!self-Prototyp“] vor. Dieses behandelt den Design Thinking-Prozess in dem das für seine Dissertation zentrale dig!self-Framework entwickelt wurde. Informiert durch die Interview-Serie, die 2024 bei der FIE und ISSEP vorgestellt wurde, eine systematische Literatur Review und vorherige Arbeit aus der Forschungsgruppe hielten die beiden Author*innen Design Meetings mit verschiedenen Stakeholdern ab.
Das Ergebnis ist eine prototypische Implementation des Frameworks im Rahmen der Lehrveranstaltung „Lehren und Lernen – Selbstbestimmtes Lernen von Digitalen Kompetenzen“. Die Kurs-Komponente begleitete die Teilnehmenden beim Entwickeln ihrer digitalen Kompetenzen mithilfe der Tools und Ressourcen, die auf der Kurs-Seite zur Verfügung gestellt wurden. Erste Ergebnisse zeigen Potential und weitere Auswertungen sind bereits in Arbeit.
Die Konferenz bot zwischen den inspirierenden Session auch reichlich Möglichkeit sich mit Forschenden aus dem Feld vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen.


Weiteres zum Paper:
Link zum Volltext in den Conference Proceedings auf scitepress.org
