Vom 17. bis 21. August 2026 wurde Tampere nicht nur zum Treffpunkt der europäischen Bildungsforschung, sondern auch der internationalen. Eingebettet zwischen den beiden Seen Näsijärvi und Pyhäjärvi kamen rund 3.800 Teilnehmende aus mehr als 80 Ländern zur European Conference on Educational Research (ECER) 2026 zusammen. Bereits am 17. August startete die Konferenzwoche mit der zweitägigen Emerging Researchers’ Conference (ERC), die speziell für Nachwuchswissenschaftler:innen organisiert wird.

Unter dem diesjährigen Konferenzthema Knowing and Acting: The changing conditions and potentials of education research standen die über 1000 Keynotes, Vorträge, Postersessions, Panels, Symposien, Talks sowie der vielfältige Austausch. Das Thema wurde aus unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der 34 European Educational Research Associations (EERA) Networks aufgegriffen.

Auch das dig!doc-Konsortium war bei der ECER 2026 vertreten: Jasmin Wallner präsentierte im Network 6 – Open Learning: Media, Environments and Cultures einen Teil ihres Dissertationsprojekts zur Online-Suche Jugendlicher und deren Umgang mit Vertrauen, Zweifel und Heuristiken auf Basis von Think-Aloud-Protokollen.

Neben den vielfältigen fachlichen Impulsen bot die Größe und Internationalität der ECER 2026 einige Möglichkeiten, mit Forschenden aus unterschiedlichen Ländern und Fachrichtungen ins Gespräch zu kommen.

Und auch Tampere selbst durfte nicht zu kurz kommen: Nach den doch intensiven Konferenztagen blieb etwas Zeit, die von Seen geprägte Stadt zu erkunden. Ein besonderes Highlight war eine abendliche Radtour durch Tampere mit anschließendem Besuch einer finnischen Sauna – ein Muss bei einem Aufenthalt in Finnland.