Von 23.09.-25.09.2026 fand die 11. Tagung der ÖGGF zum Thema „Gender_Queer Worldings: Gewalt, Bündnisse, Zukunftsentwürfe“ an der Universität Innsbruck statt. Neben der Performance Keynote „Take My Breath Away: Queer World-Making and this Mess that is Desire“ von Joãn Florêncio und Liz Rosenfeld gab es spannende, diverse Voträge zum Thema „Worlding“. „Worlding“ wird hier als das Herstellen (alternativer) Welten verstanden.

Selina Gartner hatte bereits zum zweiten Mal die Gelegenheit, aktiv an einer ÖGGF Tagung teilzunehmen. Mit der Präsentation „Postdigitale Schulräume als Institutionen von (Nicht-) Zugehörigkeit“ konnte dey einen kritische Perspektive auf das Thema schulische Zugehörigkeit geben. Die Präsentation folgte der Forschungsfrage „Wie wird (Nicht-)Zugehörigkeit durch Praktiken des Worldings in postdigitalen Schulräumen performativ hervorgebracht und welche Rolle spielen dabei institutionelle Strukturen?“ Durch Einblicke in diverse empirische Materialien entstand eine rege Diskussion mit den Panelteilnehmenden. Spannend war hierbei vor allem die Unterschiedung zwischen Solidarität und Zugehörigkeit aus der Perpsktive von Yuval-Davis‘ Theoriekonzepten. Außerdem entstanden neue Fragen bezüglich der Positionierungen der Schüler*innen – insbesondere Klasse – in Bezug auf Digitalität.

Während der Tagung gab es genügend Pausen und Aktivitäten, um in den Austausch mit Kolleg*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen zu treten. So wurden neue Bekanntschaften für mögliche zukünftige Forschungsprojekte geschlossen.