Renate Motschnig, Selina Gartner und Michael Jemetz besuchten die World Conference on Person-Centered and Experiential Psychotherapy and Counseling [Welt-Konferenz zur personzentrierten und erfahrungsorientierten Psychotherapie und Beratung] (PCE) in Köln.

Der im Kontext der Therapie entstandene personzentrierte Ansatz fand bereits durch seinen Begründer Carl Rogers schnell den Weg in die Bildung. So befasst sich die PCE neben Therapie und Beratung auch mit Bildung im weitesten Sinn. Die Konsortiumsmitglieder traten in diesem Kontext in intensiven Austausch mit der personzentrierten Community und vernetzten sich mit Experten aus dem Feld. Dabei gab es auch ein Wiedersehen mit Jeffrey Cornelius-White und Yasuko Kanamori, die als Gast-Facilitators in der Significant Learning Community, die von Renate Motschnig in einem Workshop auf der Konferenz vorgestellt wurde, fungiert haben.

Unter anderem in Jeffrey Cornelius-Whites gemeinsamer Keynote mit Charlotte Blease zum Thema der generativen KI in der personzentrierten Therapie wurde auch der Informatikbezug der Konferenz deutlich. Renate Motschnig knüpfte in einem Talk an das KI-Thema an. Ihr Fokus lag dabei auf der personzentrierten Bildung und der Anwendung von Motivational Interviewing. Doch hier endete der Informatik-Bezug nicht. Denn auch Bernhard Standl, der ebenfalls bereits als Gast-Facilitator in der SILC fungiert hat und ab August die Informatikdidaktik-Professur an der Universität Wien inne hat, brachte diesen beispielsweise in einem Workshop zu Empathie und Problemlösung in die Konferenz ein. So konnten sich die Teilnehmenden theoretisch sowie praktisch und erfahrungsorientiert mit der Beziehung zwischen dem personzentrierten Ansatz und der Informatik befassen.

Vielen Dank an die Organisator*innen und die PCE-Community für die schöne und bereichernde Zeit!

Weiteres zur Significant Learning Community:
 
 allgemeine Infos zum Seminar
  Artikel zu den Einheiten mit Bernhard Standl
  Artikel zu den Einheiten mit Jeffrey Cornelius-White und Yasuko Kanamori